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Freitag, 30. März 2012

Vom kleinen Bruder und den Igeln

Es ist eine ganz einfache Geschichte, und die geht so:

Mein kleiner Bruder ist gar nicht mehr klein. Bei stolzen 1,90 m muss ich mich auf die Zehenspitzen stellen, um seine stachelige Wange zu küssen, aber er bleibt eben mein "Kleiner". Ein vielbeschäftigter Mann ist er. Unter der Woche baut er große Flugzeuge in der hiesigen Werft (Lego passt halt nicht mehr zu den Pranken) und am Wochenende sein Häuschen. Andauernd reist er in der ganzen Welt herum, die letzte Karte kam aus Hinterindien. So ist es nicht verwunderlich, dass wenig Zeit fürs Schwesterlein bleibt. Aber wisst Ihr, wie ich ihn kriege? 


Ganz einfach: Wenn hier in der Gegend kleine schutzlose Igel rumtapern, ruf ich ihn an. Dann läßt er alles stehen und liegen, springt wie er ist in´s Auto und ist in ner halben Stunde hier. Wir beide machen das jeden Herbst so, bei den ganz kleinen Stacheltieren von geschätzt unter 
300 gr. (Zu Hause kommen sie dann erst mal auf die Küchenwaage.) So zart können sie nämlich nicht in den Winterschlaf fallen und würden garantiert sterben. Mein Brüderchen, Mitglied im Igelschutzverein und ganz der Fachmann in Sachen Stachel-Stinkis (ja, die sind so gar nicht reinlich, die Süßen!), peppelt sie äußerst liebevoll auf. Da gibt´s dann geschälte Weintrauben und anderen allerliebsten Igelfraß. Und im Frühjahr entläßt er sie mit wohlig gerundetem Bäuchlein wieder in die Freiheit. So mancher von den hier lebenden Igeln verdankt ihm sein Leben. 



Seht mal ...ein prächtiges Kerlchen ist er bei seiner Auswilderung.
Und hier in meinem Garten kam die Tage auch einer aus seinem Winterquartier. Etwas erschöpft vom Frühjahrsputz saßen wir grad auf der Bank. Gähn, blinzel, schnauf....noch ein bissel torkelig...oh wie süüüüüß!
In unserer eigens für die stacheligen Herrschaften aufgestellten Igel-Villa hat er überwintert. 


Wir sind ganz gerührt. Huch, jetzt hat er uns auch entdeckt. Guckt ein wenig verständnislos (Hä, wieso haben die keine Stacheln?), posiert kurz für ein Foto, Klick kam aber zu späääät, (Mensch Rosalie!!)! und trippelt dann ganz ohne Eile davon. Da wird mir richtig warm ums Herz. 
Wir wissen, dass durch die überaus aufgeräumten Gärten in der heutigen Zeit die Igel zu wenig Überwinterungsplätze haben und deswegen gibt´s in unseren Gärten das eine oder andere Igelhaus. 


Ich muss dem putzigen Mitbewohner gleich mal bissel Apfel und ein Blümchen vors Haus stellen. Damit er sich wohlfühlt und gern wiederkommt. Die sind nämlich treu, wenn´s ihnen gefällt. 
Nee, wirklich füttern wir die Mitbewohner jetzt nicht mehr.
Aber vielleicht machen wir noch nen Anbau an die Villa, der nächste Winter kommt bestimmt.

Also Mädels, tut Gutes und lasst Eure Brüder, Männer und Söhne Igelhäuser bauen...es wärmt die Seele!
Alles Liebe 
∙∙♥♥∙∙
Rosalie

Mittwoch, 28. März 2012

Reife Brombeeren im Frühling

Alles muss klein beginnen...
Und so habe ich mich Brombeerknötchen für Brombeerknötchen und Blättchen für Blättchen vorangekämpft. Am Anfang war das Sticken noch seeehr anstrengend, weil neu und ungewohnt für die Finger. Aber dann gings immer besser. Und mit wachsender Vorfreude auf das Ergebnis wuchs dann auch die Motivation.
...et-voila...


Es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgstellt habe und ich bin schon ein bissel stolz auf mich (Jaaaa, ich weiß, Eigenlob stinkt... aber heut darf ich mal, nur ein klitzekleines bisschen ;-))).

Das alte Leinen ist allerbester Untergrund für so eine Arbeit. Für die Brombeeren habe ich mehrere Teilfäden in unterschiedlicher Farbnuance verwendet, um an die echte Beere ranzukommen.


Fast könnte man meinen es ist perfekt. Aber nee, ich hab da hat etwas Mist gebaut. Manchmal wenn ich was Schönes mache, werde ich vor lauter Vorfreude etwas fitzig. Und dann passieren Fehler. Hab ich doch das Muster um 90 Grad versetzt zum rückwärtigen Eingriff aufgemalt!!! So verläuft der Eingriff in die Kissenhülle nicht horizontal sondern vertikal. Naja, is soo schlimm nun auch nicht, man sieht es ja nicht von vorn. Ich bin eben wieder einmal nicht perfekt und mit meinen 42 Jahren kann ich das mittlerweile richtig gut an mir leiden (war nicht immer so ;-))

Habt Euch lieb mit allen Euren Schwächen! 
Alles Liebe
 ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie

Sonntag, 25. März 2012

Juicy Couture.... oder Kleider machen Äpfel

Das hier fällt sicher unter die Rubrik "Dinge, die die Welt nicht braucht". Aber so entzückenden Unsinn muss ich manchmal haben. 
So bin ich und dazu steh ich ;-))


Die Apfeljäckchen sind schnell gehäkelt, quasi eine vergnügliche, erholsame Arbeit.


Erholung habe ich heute aber auch nötig.


Gestern zum Mädelsbastelabend ging es hier in meiner Küche sehr lustig, kreativ und feuchtfröhlich zu, und das bis mitten in die Nacht hinein. Katja und Katja häkeln do oben im Takt aus einem Knäuel, eine außen die andere innen raus....
 Sechzig fleißige Finger haben gehäkelt, geschnitten, gestempelt, geklebt, gestanzt, ....


Noch nachts um eins hatten wir uns soviel zu erzählen, dass ich erstmal Kaffee gekocht habe. Gegen zwei Uhr rief ein besorgter Ehemann an und wollte wissen, ob es denn seiner Frau auch noch gut ginge. Naja, und gegen drei Uhr habe ich dann die Lichter gelöscht. Der Eierlikör ist alle, huiuiui..... und wir haben so ganz nebenbei auch viele nette Kleinigkeiten entstehen lassen. Ein rundum gelungener Abend. 

Und liebe Kristina
W I R   H A B E N   D I CH  S O O O O   V E R M I S S T!!!  

Und liebe Jule :  
N Ä C H S T E S   M A L   S O L L T E S T   DU  A U C H   N I C H T   F E H L E N!!!


Und zuletzt will ich Euch noch sagen, dass ich ja auf Euch Mädels hier höre. Neulich habt Ihr mir zur Geschichte vom schönen Hasenmädchen dringend geraten, doch den Hasenbruder auch einziehen zu lassen. Argumente wie "Hasen sind Herdentiere" und "Artgerechte Tierhaltung" habe ich mir zu Herzen genommen und deswegen sitzen jetzt zwei so herzige Gestalten hier rum und strahlen sich und mich und die Welt an. 
Ja, so ist´s recht.

Alles Liebe 
  ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie


PS: Liebe Kristina, weiß nicht so recht ob Du es schon weißt, aber ROWAN macht auch Stoffe, ganz irre gute Stoffe..... Ich geh kaputt!!

Freitag, 23. März 2012

Neulich beim Stöbern...

.... hat mich ein sehr schöner, alter Bilderrahmen gefunden. Ganz verstaubt, schon ziemlich alt aber in Größe und Beschaffenheit sehr passend. Irgendwo habe ich mal so ein altes Teil etwas zweckentfremdet gesehen und dieser wunderschöne Anblick ist mir in Erinnerung geblieben. Und das hier hab ich draus gemacht. 


Während des Anstrichs gefiel mir die zunächst unvollkommene Verteilung der Farbe und ich beließ es dabei.


Die Farbe reißt leicht auf und damit behält das Ganze seinen alten Charakter.


Ein Gartenfund hat Probe gesessen... hmm, nicht schlecht.



Mit dem Kranz aus Silbertalern vom letzten Jahr ist der Rahmen auf unserer neuen Wand in "Afternoon Tea" ein Blickfang in der so langsam Form und Farbe annehmenden Stube.

Ach ja, mit der Häkeldecke geht´s an sich gut voran...

und manchmal auch wieder nicht....Gut Ding will eben Weile haben!


Bald zeig ich Euch mehr.
Alles Liebe 

∙∙♥♥∙∙
Rosalie



Mittwoch, 21. März 2012

Simpel und gefährlich lecker...


... ist das hier:


Da ich am Samstag einige liebe Mädels zum jährlichen Osterbastelabend an meinen großen Küchentisch eingeladen habe, wollt ich auch wieder was Leckeres dafür zaubern. So einen Abend gibt´s schon seit einigen Jahren, kurz vor Ostern und Weihnachten,... und wird zu so etwas wie Tradition. Traditionen sind ja meistens auch mit kleinen Köstlichkeiten verbunden.


Also hab ich Eier,... 


Puderzucker, Schlagsahne,...


Vanille und guten Kornbrand zusammengetragen...


alles gut vermengt...schon mal probiert...hmmm...


und abgefüllt.
Jetzt kommt der Eierlikör in den Kühlschrank und ist am Samstag gut durchgezogen und...
 hoffentlich noch vorhanden, hihi. 
In vielen Rezepten für Eierlikör steht ja, man solle für die Herstellung Primasprit verwenden. Aber da ich so oft von der gelben Köstlichkeit naschen muss, wäre das verhängnisvoll. Ich setz das Ganze lieber mit einem milden Kornbrand an und schleich dafür öfter mal zum Kühlschrank. 
Und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass ich auch etwas öfter Besuch habe, wenn dieser Eierlikör im Kühlschrank steht. Ist aber auch lecker das Zeug!!

Alles Liebe
  ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie


Sonntag, 18. März 2012

Bei uns piept´s .... und noch mehr kleine Lieblinge

Das ist unser Haus...


...und da seht Ihr die Zweitimmobilie ;-))  


Ihr versteht, wir haben keinen Farbkopierer im Keller, ich erzähl Euch von unseren Vogelhäuschen im Garten. 
Sicher kennt Ihr das gut. Wenn jetzt ganz früh morgens die ersten Sonnenstrahlen auch nur zu erahnen sind, setzt ein ziemlicher Lärm im Garten ein. Lieblicher Lärm, weils nämlich die Vöglein gar bunt treiben da draußen. Und so runzel ich nicht verärgert die Stirn, sondern hör ne Weile froh gestimmt zu, freu mich, dass ich mich noch drei mal rumdrehen kann und schlaf darüber wieder ein.
Neulich dacht ich, die kleinen Racker könnt ich mal eben ablichten. Aber, sobald ich auch nur an die Kamera dachte, war kein Piepmatz mehr zu sehen. Ich hab wirklich Geduld bewiesen, so manchen Milchkaffee geschlürft mit der Kamera im Anschlag....nix. Tagelang gar nix, überhaupt nix, nie...einfach null Vöglein! Hallo?!!
 Herrje, die haben aber auch den siebten Sinn. 
Gestern endlich durfte ich mal. Während vorn am Schwedenhäuschen die kleinen Kohlmeisen jedes Posing stur verweigern, waren die Blaumeisen im Apfeldorn so gnädig, mir ein paar Klicks zu gewähren.

  

Man muss ziemlich flink sein beim fotografieren, denn die Vöglein verweilen nicht lang. Das merkt man erst, wenn man versucht ein paar Fotos zu machen.
Ach, es ist so schön sie zu beobachten. Emsig haben sie zu tun. 

 

Erinnert mich irgendwie an uns. Seit die Kinder da sind, haben unsere Flügelschläge auch deutlich an Frequenz zugenommen. 
Ach, ich genieße es soo, die Natur draußen erwachen zu sehen.
...
 Und hier will ich Euch noch andere liebliche Minis zeigen. 


Das ist die Tischdeko für den Kindergeburtstag unseres Sohnes, den wir gestern nun endlich mal nachgefeiert haben. 10 wilde Kerlchen, huiiii! 
Nur keine Schwäche zeigen, Mami! Hab mich immer mal vom Herrn Papa ablösen lassen, so hatten wir alle einen schönen Nachmittag.


Die kleinen Gugelhupfe haben´s mir grad angetan, dauernd muss ich welche backen und einige Rezepte sind schon probiert. Ich schlepp sie dann überall mit hin,... auf Arbeit, zum Geburtstag, zu Nachbars, zur Freundin...die Leute freut´s und wir kriegen dann doch keine Minigugelhupfvergiftung.


Na, und das hier ist die absolute Höhe!! In der Schale hatte ich getrocknete Hortensienblüten angehäuft, die allerschönsten vom letzten Jahr!! Also, Ihr müsst das richtig verstehen, das sind, nein waren - heul, schluchz - für mich richtige Schätze, hatten sich allerfeinst verfärbt. Keiner durfte auch nur dranstoßen, denn sie sind doch sehr zerbrechlich. Und was macht unser Kater....ich fass es nicht!! Völlig platt sind die Schönen. Naja, jetzt noch aufregen ist für die Katz, im doppelten Sinn, die Pracht ist dahin. Ist so ziemlich das Stärkste was sich die allerliebste Fellnase je erlaubt hat.
 ;-))
Aber wenn ich so in den Garten guck, versprechen die Hortensien wieder reichlich Blüten und ich bin getröstet.

Habt einen schönen Frühlingssonntag
Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie





Freitag, 16. März 2012

Rosalie im Wolle-Meer ?? oder... Großprojekt läuft an.

 Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hat die ganze Geschichte eine ziemliche Eigendynamik angenommen, aber das lieb ich so, wenn sich die Dinge einfach entwickeln wie sie sollen und wollen und wohl irgendwie müssen.

 

Lange hab ich gesucht und nachgedacht. Die Stube hier ist doch jetzt mit nem neuen Anstrich dran. Und wenn die Wände neue Farbe bekommen, könnten Kissen, Decken, Vorhänge - also der ganze liebliche Kram drumherum ja eifersüchtig werden. Ist wie bei den lieben Kindlein. Also hab ich hin und her überlegt, geguckt, ausgewählt wieder verworfen und mich letztlich doch entschlossen, alles selber zu machen...Kissenhüllen, Plaid, Seitenschals für die Fenster und den ganzen Kleinkram drumrum eben.
oh nee, schwitz, stöhn.....freu!
Den Ausschlag haben diese kleinen Brombeeren gegeben.


 (Das fertige Brombeerkissen bekommt Ihr ganz bald zu sehen.)
Der Farbton in einem rauchigen zarten Beeregrau oder Graubeere hat mir zu gut gefallen. Und nach diesem kleinen Farbklecks muss sich hier nun alles richten. Ist schon irgendwie der Wahnsinn, aber ich hab´s mir so eingebildet, kam nicht mehr davon los und dann muss es auch sein! Dann kam die feine Farbe ins Spiel, guckt mal da "Afternoon Tea" an einer Wand und ganz zart Grau-rosa-weiß die anderen. ER ist schon drüber und pinselt fleißig.


Im Wolllädchen bin ich nach ausdauernden Beratungen dem doch sehr geliebten ROWAN treu geblieben (Is kein Mann, Schatz, ...so heißt die WOOOLLLEEE!). ER liest hier nämlich auch gelegentlich mit, muss ich also schnell etwa aufkommende Eifersucht im Keim ersticken. Obwohl...so ein bisschen Eifersucht belebt die Liebe, sagt man.


Ja, also zurück zum Thema. Aus ROWAN in Hellschafgrau für Nadelstärke Nr. 7 und ROWAN in Rauchlila sollen eine Kissenhülle und eine Decke fürs Sofa entstehen.


Das ist das Strickmuster fürs Kissen... ist übrigens schon fast fertig...


...und in einem stark abgespeckten Brückenmuster könnte die Decke daherkommen.


Als ich die ersten Proben gestrickt bzw. gehäkelt habe, war ich nochmal neu fasziniert von der Wolle. Ja, wirklich, die ist so natürlich, dass sie beim Verarbeiten einen zarten Duft von Lanolin verströmt und die Finger ganz sanft gepflegt werden. Ist der helle Wahnsinn! 


Und der Berg Wolle auch, sind schließlich knapp 2 kg. Hab der Dame vom Wolllädchen erzählt, dass der liebe Gatte bei etwas teureren Sünden der lieben Gattin leicht zu Schnappatmung neigt. Da hat sie mir einen ganz verträglichen Preis für den Haufen gemacht und alle sind´s zufrieden.

So, damit ich jetzt nicht für ewig in dem Wollberg versinke, hab ich mir vorgenommen, jeden Abend nur ein paar Reihen zu häkeln und zwischendurch was zur Erfrischung zu tun. Also mal ein Osterei, mal ein Hasenkleid, oder so ähnlich. Wir werden sehen und ich zeigs Euch dann wieder.

Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie

Dienstag, 13. März 2012

Na guck, geht doch!...

Sehr gern hab ich es, wenn die Dinge die mich/uns umgeben so natürlich wie möglich sind, in ihrer Beschaffenheit, dem Aussehen und dem Anfühlen nach. So lebt es sich einfach sehr angenehm. Diesem Wunsch entsprechend haben wir nach Farbe für die Küche gesucht und ... gefunden.
Wenn ein Töpfchen Farbe den Preis für eine excellente Flasche alten Weins fast übertrifft, dann sollte das Ergebnis nichts zu wünschen übrig lassen. Und so isses auch. Ich bin begeistert von "Painting the Past". Eine Farbe mit sehr hohem Kreideanteil, die wie Schlagsahne vom Pinsel tropft, sehr angenehm riecht, garantiert niemandem was tut und zudem in überaus reizenden Farbtönen zu haben ist. Guckt mal hier in meine neue Küche.


Das hellblaugrau oder "something old" an der Fensterwand ist einfach nur schön. Ausgesucht habe ich die Farbe passend zu den schon vorhandenen Stuhlkissen, dem Einsatz am Gardinchen und den Lavendelschmuckfliesen.


Auch die alte neue Tür ist wieder eine Augenweide. Das Holz hat nach dem Anstrich mit der wunderbaren Farbe einen samtigen Griff und strahlt ohne zu glänzen. 
Von innen möcht ich noch ein zartes Stöffchen vor das Glas haben. Aber meine Vorstellungen sind sehr speziell und das kann dauern, so etwas zu finden.


Oder auch nicht, denn es ging dann schneller als gedacht. Meine liebe Kristina hat mich auf die richtige Idee gebracht.


Tilda hat noch immer ein passendes Stöffchen.


Danke auch an Dich, liebe Katja!!


(Das ist sozusagen ein Live-Blick, hab geklickt wie´s grade war, seht Ihr da unten meine Filzpuschen? Das würde in einem Hochglanz-Live-Style-Magazin nicht passieren, aber das ist ja grad das reizvolle hier bei uns. Nichts ist perfekt.  ;-))
Und so fügt sich eins zum anderen und ich freu mich, dass es passt.


Unsere Küche ist der Ort im Haus wo wir uns alle am meisten aufhalten, essen, spielen, streiten... ja - muss auch sein, mit Freunden tafeln, kleine Köstlichkeiten entstehen, die Zeitung studiert wird, ich stundenlang telefoniere, zweimal im Jahr ein Mädelsbastelabend stattfindet, und und und...


und .... Ich glaub, ich bin jetzt noch öfter hier.


Ja und weil´s so schön war, machen wir doch jetzt gleich mal in der Stube weiter. Ich hab sozusagen das Startsignal gegeben, weil nun neben Farbe auch alle übrigen Kleinigkeiten - sprich Deko - feststehen und somit ein hoffentlich rundes Bild entstehen kann. Bin nun selber schon gespannt und
zeigs Euch dann.


Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie

Sonntag, 11. März 2012

Bei der Kameliendame im Schlösschen zu Besuch

Der Tag gestern begann mit der lieben Verwandtschaft bei einem opulenten Geburtstagsbrunch im Rosengarten-Café. Unsere wohlig gefüllten Bäuche haben wir dann am Nachmittag einige Kilometer entfernt ins Landschloss Zuschendorf getragen.
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Bei mir ist es mit den Blumen ein bisschen so wie mit den Menschen. 
Ganz viele kann ich gut leiden,
... einige wenige mag ich gar nicht (sie mich dann wahrscheinlich auch nicht, huiii) und von einigen fühle ich mich geradezu magisch angezogen. Die liiiiebe ich, muss ich haben, kann mich nicht satt sehen dran, geb mein letztes Hemd dafür und ernte manches Kopfschütteln zum Beispiel vom lieben Gatten... In letzteres Schublädchen gehören unbedingt die Kamelien.


Eine Blume die mich wegen Ihrer Zartheit, Vielfalt und Schönheit fasziniert und berührt. Jedes Jahr zum Ende des Winters warte ich schon ein wenig ungeduldig, dass die Kamelienschau im Landschloss Zuschendorf ihre Pforte öffnet. 
Jetzt war es wieder so weit.


Die Kamelie ist eine mannigfaltige Pflanze ursprünglich aus Ostasien, welche von Liebhabern wahrscheinlich im 17. Jh. nach Europa eingeführt und vieltausendfach gezüchtet wurde und wird. Blüte, Wuchs und Robustheit werden seit mehreren Jahrhunderten immer wieder verändert und so sind heute die schönsten Varianten der aparten Asiatin zu bewundern. 


Schon so namhafte Persönlichkeiten wie Linné und Goethe 

(da sitzt letzterer)
erlagen ihrer Schönheit und trieben deren Kultivierung voran. Aber ich will Euch keinen Vortrag halten, vielmehr mit den mitgebrachten Fotos von der Ausstellung im kleinen Landschloss und den umliegenden Gewächshäusern weitermachen.


Namen wie Lady Campbel, Frau Minna Seidel oder Candidissima lassen die Vernarrtheit der Menschen in diese Blume erahnen. 
Und die Bilder hier zeigen am Rande wiederum meine Vorliebe für Kleinigkeiten des ländlich gelegenen Schlösschens und der angeschlossenen Gärtnerei.


Geschichten wie die allen bekannte "Kameliendame", hier auch anwesend, umgeben die botanische Schönheit mit Poesie und ein wenig Mystik.

In der Pflege sind sie sehr anspruchsvoll. Trotzdem hat mich das in den letzten Jahren nicht davon abgehalten, fast von jedem Besuch ein Exemplar mitzubringen...eher unvernünftig, macht aber vorübergehend glücklich(er)! Die kleineren davon waren nicht mit meiner Pflege einverstanden und verließen mich alsbald geknickt. Eine größere, etwas ältere "Mrs. Charles Cobb" in gefüllt-dunkelrot dagegen hält es gut mit mir aus und trägt derzeit reichen Blütenansatz.


Gestern...Ihr ahnt es schon... durfte (oder musste?) wieder eine mit mir gehen. Die weiße "Candidissima".


Auch sie ist schon etwas größer, verspricht reich zu blühen und steht jetzt außen am Küchenfenster. Wenn sie ihre Blüten geöffnet hat zeig ich Sie Euch in natura.


Und das ist auch eine "Candidissima"  ;-)) mein Zufallsfund.

Ich wünsch Euch blumige Begleiter
Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie