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Sonntag, 28. Juni 2015

Gaumenfreuden

Wenn der Sommer grad nicht so will wie er soll, dann müssen wir es uns erst recht schön machen. Das ist gestern schon mit dem Frühstücksbrot ziemlich gut gelungen, war aber nicht immer so. Es gab eine Zeit da konnte man mit meinen "Gebäcken" noch nicht mal die Enten füttern, weil die schweren Brotstückchen untergingen wie Blei .... Böse Mäuler behaupten, die Sanierung des Carolasees sei nur deswegen nötig geworden .... tststs.... Diese Episode liegt schon ein paar Jahre zurück und dennoch sorgt sie auch heute noch für Erheiterung. 
Mittlerweile ziehe ich solche herrlichen Brote aus meinem Ofen. Das hier ist, nein war das Durumbrot nach Martin Johansson. Ein Traum von Aroma, wattig-weicher Krume und zart splitternder Kruste ..... schwärm. Zum Rezept gehts hier *klick*




Zwischen zwei Regengüssen haben wir dann gestern die ersten Sauerkirschen geerntet... 




... und auch gleich zu feiner Marmelade verarbeitet.




Abends ging´s zum Geburtstagsfest vom liebsten Freund. ER hat für ihn, der ein begeisterter Pizzabäcker ist, diesen Pizzaschieber gebaut. Und ich hab das Geschenk noch bissel verhübscht mit herrlichen Franzosenstangen nach diesem Rezept *klick*





Fürs sonntägliche Frühstück hatte ich vorher noch Ciabattas angesetzt. Die ruhen eine Nacht kalt im Bäckerleinen bevor sie morgens nur noch in den Ofen geschoben werden müssen ....





... um dann sooooo herrlich wieder rauszukommen.
Wer auch diese Leckerei nachbacken möchte, klickt noch mal *hier*




Es ist nicht zu übersehen, dass ich immer weiter auf den Spuren der guten Backstuben unterwegs bin ... mit wachsender Freude und Experimentierlust. Lauter leichte und wunderbar aromatische Teilchen gelingen immer besser. Für eine "Selbermacherin" wie mich ist es ein wirklich gutes Gefühl aus einfachsten Zutaten von regionaler Bio-Qualität den Familientisch zu bereichern. 
Aber dennoch werd ich nicht zur Foodbloggerin. Vielmehr möchte ich allen Mut machen, die ebenfalls gern Brot und Brötchen backen wollen.  Es ist alles eine Frage der Zeit und guten Zutaten.

Demnächst kommen hier auch wieder Maschen und andere schöne Dinge. Aber erstmal mach ich Pause und verabschiede ich mich in den Sommer. 
Den nehm ich gern wie er kommt und wenn es bei dem aktuellen Schwedenwetter bleibt, dann ist es auch gut.

Habt alle eine wunderbare Zeit und macht das Beste aus diesem oder jenem Wetter.




Bis ganz bald!

Rosalie







Montag, 1. Juni 2015

"Grüner Tee"

Das Seifen sieden oft mit Überraschungen einhergeht, habe ich auch schon erfahren müssen. Nicht nur einmal hab ich eigentlich alles richtig gemacht und dann doch keine Seife gehabt .... eben Lehrgeld gezahlt. 
Doch manchmal steht schon beim Entwurf fest, dass es gut werden muss. So auch in diesem Fall.


Ich habe grünen Tee als Basis mit
 Avocado-, Distel-, Reiskeim-, Kokos- und Olivenöl zu einem feinen Pflegestück verseift, die Überfettung liegt bei acht Prozent. Ein wenig Wildseide, Aloe Vera und eine gute Portion Tonminerale runden die feine Rezeptur ab....
Im Grunde bin ich kein Freund von künstlichem Duft, in diesem Fall habe ich aber doch "Grean Tea" gewählt, weil das ausnahmsweiße mal einer ist, den ich mag und der hier eben bestens passt.




Auf das Stempeln hab ich verzichtet. Nur der kleine Goldhauch und die ausgesprochen edle Farbe der Tonminerale sind genug.
Dieser Tage hab ich sie angewaschen und bin höchstzufrieden ... Der cremige Schaum hinterläßt ein sehr gepflegtes Gefühl auf der Haut, gerade recht für meine Gartenhände. Irgendwie schaff ich es höchstselten vor der Arbeit die Handschuhe überzuziehen.
 
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Jetzt schau ich mal wozu der Garten mich inspiriert. Ein Rosmarinseifchen hätt ich gern und auch eins das von Rosen träumt....
Davon erzähl ich dann wieder hier.




Habt es gut!

Rosalie









Dienstag, 26. Mai 2015

Backofengeschichten

Wenn das Wetter mich derzeit nicht so dringend in den Garten lockt, dann probier ich immer wieder gern feine Brotrezepte aus.
Eigentlich haben wir schon vor langer Zeit unser "Haus-und Hofbrot-Rezept" gefunden und im Grunde backe ich dieses Alltagsbrot immer gleich. Das Rezept ist ähnlich diesem hier *klick*, wobei ich immer mal wieder eine andere Roggensorte verwende. Es passt unter süß wie herzhaft gleichermaßen, ganz frisch pur oder einfach so. 
Manchmal darf es aber auch etwas Besonderes sein.




Meine liebe Kollegin hat mir vom Schabzigerklee erzählt, eine Kostprobe aus ihrem Garten hatte sie auch gleich dabei. Damit habe ich unser Sauerteigbrot gewürzt. Herzhaft-lecker ist das geworden. Der herb-krautige Geschmack vom Klee passt hervorragend zum Roggen. Man braucht eigentlich nur Butter und Salz dazu. Ein feines Brot, das ich wieder backen werde - unbedingt. Das nächste Mal mit Schabzigerklee aus eigenem Anbau. Die Saat ist schon aufgegangen und ich hoffe auf reiche Ernte.





Und immer wieder probiere ich Rezepte aus Lutz´s Backbüchern bzw. seinem Plötzblog aus. Dies hier sind oder besser waren 
Brioche-Rosinen-Muffins.
Die haben Suchtfaktor! Die Teigbereitung erfordert etwas Geschick und Zeit. Sind die Teilchen aber erst gebacken, wird jede Mühe mit dieser himmlisch-fluffigen Köstlichkeit belohnt.




Wer mag, kann hier das Rezept nachlesen *klick*

Nachher deck ich den Tisch im Garten und hoffe auf Sonnenschein. Ich habe mir lieben Frühstücksbesuch eingeladen. Gleich neben der "Gertrude Jekyll" werden wir sitzen und wollen deren betörenden Duft genießen. Das Frühjahr war recht trocken. Die Rosen danken es, stehen gesund und voller Knospen, die sich so langsam öffnen.




Habt eine gute Woche!
Rosalie






Sonntag, 17. Mai 2015

Gartenschönheiten

Ganz gespannt habe ich in diesem Frühjahr auf die Pelargonien gewartet. Den Winter hatten sie alle gut überstanden und unter den großen Dachfenstern schon gut ausgetrieben.
Jetzt beginnt ihre Blütezeit. Die ersten darf ich schon bewundern. Hier die Tulpenpelargonie "Emma från Bengtsbo". Einfach zauberhaft in ihrer Zartheit ist sie.



Vom letzten Schwedenurlaub hatte ich unter anderem auch zwei Sternpelargonien mitgebracht. Hier erblüht die Mallorca. Sie ist sehr speziell und wunderschön wie ich finde!




Und im Kistchen steht die Rosenpelargonie "Denise" in voller Blüte.



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Noch einige weitere Exemplare stehen in den Startlöchern. Die zeig ich Euch dann wieder hier.


Ich wünsch Euch eine gute Woche!




Rosalie






Donnerstag, 7. Mai 2015

Epistrophy

Ich "musste" mal wieder eine Jacke stricken. Weil ich die "Epistrophy" von Kate Davies einfach umwerfend schön finde und weil ich unbedingt wieder Wolle aus dem Hause "Alice Starmore" auf den Nadeln haben wollte. Einmal schon hatte ich das Garn bei der Mütze "Caller Herrin" in den Händen *klick*. Neben traumschönen Farben und einer sagenhaften Leichtigkeit hat sich die Wolle im Langzeittest als äußerst robust erwiesen. Kein Pilling, kein verziehen, einfach nur weich und warm ist sie.




Mit Nadeln Nr. 3 hab ich nun dieses traumhaft leichte Jäckchen gestrickt. Und ich liebe es jetzt schon.




Ganze 325 Gramm ... Sie wird mir ein leichter Begleiter durch Frühling und kühle Sommerabende sein.



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Die Jacke ist in einem Stück rund gestrickt und dann vorn aufgeschnitten. Diesmal war das nicht mehr ganz so aufregend, weil ja nun schon erfolgreich erprobt.
Meine persönlichen Projektnotizen mit allen Änderungsangaben könnt Ihr hier nachlesen *klick*.




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Und weil sie so schön ist, wird sie gleich noch einmal gestrickt. In anderen Farben und ein wenig kleiner fürs Tochterkind.





Das gibts dann wieder hier zu sehen.



Habt es fein!

Rosalie 





Donnerstag, 9. April 2015

Haarseife

Von der Vorstellung die Haare mit Seife zu waschen, habe ich bislang nichts gehalten. Bislang. Ich habe gelesen, dass es Rezepte für Haarseifen gibt, von denen die Anwenderinnen geradezu schwärmen. Beim Haare waschen auf chemische Tenside zu verzichten, damit der Umwelt und mir Gutes tun, das klang gut. Also ausprobieren ... Nur mal eine kleine Menge u.a. mit Oliven-, Reiskeim-, Rizinussöl, die dunklen Pünktchen stammen von Ghassoul (Wascherde aus Marokko). Beduftet hab ich mit ätherischem Rosmarinöl.



Und was soll ich sagen. Es schäumt herrlich, duftet mild natürlich und die Haare fühlen sich wunderbar gepflegt an. Eine sehr angenehme Erfahrung.



Das macht Lust auf Mehr. Und vor allem möchte ich nun ein ganz eigenes Rezept entwerfen.
Davon erzähl ich dann wieder hier.




Habt es gut!

Rosalie



Freitag, 3. April 2015

Bei uns piept´s


Hey, was für eine Aufregung, ein Gepiepse und Geschubse, ... unsicher, ein wenig taumelig und doch schon kraftvoll staksen sie durch ihr junges Leben .... Die kleinen Hühnerchen sind Gründonnerstag geschlüpft, 14 an der Zahl. Das eine eilig wie der Wind, das andere zaghaft und ein wenig unbeholfen ... jedes auf seine Weise. Und wir haben´s miterlebt ... wie wunderbar!



Wenn sie nicht gerade munter durch die Gegend hüpfen, schlafen die Küken unter einer Wärmelampe ganz eng aneinandergekuschelt. Was für ein rührendes Bild!



Sie werden von uns gefüttert mit frischen Dinkelflocken, Brennesselspitzen, Miereblüten, Gänseblümchen ... Blos gut, dass die Kinder Ferien haben, immer gibt es was zu tun.

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Die Herren Kater sind übrigens auch ganz interessant zu beobachten. Findus zeigt wieder einmal, dass er eigentlich keine Katze sondern ein Angsthase ist. Er schleicht nur in geduckter Haltung mal zum Ställchen hin, streckt neugierig die Nase hervor und ist im nächsten Moment schon wieder verschwunden. Nee, damit will er nichts zu tun haben!
 Emil hingegen sitzt ganz in Katermanier mit wippender Schwanzspitze vor der Kükenschar, betrachtet die flauschigen Bällchen mit sichtlichem Apettit und manch erhobener Pranke. Er besinnt sich nur in letzter Minute meiner sehr eindringlichen Warnungen ;-) Ich habe ihm mit Entzug von Thunfisch gedroht, nur das scheint die Mörderlust zu besänftigen.

 


Nie wieder werden wir in einem Ei nur ein Lebensmittel sehen. Dieses Erlebnis prägt vor allem die Kinder. Tausend Fragen nach dem Leben von Hühnern und Nutztieren  überhaupt, so viele "Aha´s" ....  auch traurige, wenn wir an die Tiere in Massenhaltung denken ... Wenn den meisten Menschen die Tierhaltung nicht so weit entrückt wäre, gäbe es dann wohl einen besseren Umgang damit? Viele Gedanken sind es dieser Tage und auch Hoffnung. Denn jedes Wissen gibt die Chance für Veränderung. Ich finde, das passt doch ganz gut zum Osterfest.

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Nun wünsche ich Euch frohe und gesegnete Ostern. Habt wunderbare Stunden mit Euern Lieben und genießt diese Zeit!



Rosalie










Montag, 23. März 2015

Warum wir den Eiern "Gute Nacht" sagen

Als ich noch ein ganz kleines Mädchen war und regelmäßig bei meinen Großeltern auf dem Lande zu Gast, da wünschte ich mir soooo sehr einmal ein flauschig gelbes Küken schlüpfen zu sehen und es dann selbst aufzuziehen. Ich nahm also der Großmutter ein Ei aus dem Schrank, hüllte es liebevoll in meinen wärmsten Schal und versteckte es in meinem Koffer .....




Das ist nun viele Jahre her .....
 Neulich kam uns ein Mann besuchen. Unter dem einen Arm hatte er Schachteln mit jeder Menge Eiern, unterm anderen einen kleinen Brutschrank. Dieser Brutschrank mit Eiern drin steht nun im Zimmer vom kleinen Kind. Daneben liegt ein Plan. 21 Tage lang sollte die Temperatur exakt 38,3° C betragen, ab dem fünften Tag muss täglich kurz im Schränkchen gelüftet werden, ganz so, als ob die Henne das Nest zur Futtersuche verläßt. Die Eier wollen regelmäßig gewendet sein .... und noch einiges mehr will beachtet und getan werden. Und dann hoffen wir, dass kurz vor Ostern die Küken schlüpfen.



Das ist schon eine aufregende Aktion. Wie besonders es sich anfühlt so ein brutwarmes Ei in Händen zu halten ... Die Vorstellung, dass drinnen ein kleines Huhn oder eben ein Hähnchen heranwächst ist schon etwas Wunderbares. Es liegt also nahe, den Eiern eine "Gute Nacht" zu wünschen. Schließlich könnte es ja sein, dass das kleine Wesen im Ei schon etwas spürt von unserer Erwartung.
Ich freu mich so, dass der Traum aus Kindertagen nun wahr wird und kann gar nicht sagen, wer hier im Hause mehr Vorfreude empfindet.
Wenn die Küken nachher da sind, dürfen wir sie noch ein Weilchen hegen und pflegen. Und dann ziehen sie wieder um auf ihren Bauernhof hier gleich um die Ecke. Dort erwartet sie wohl das glücklichste Leben was ein Huhn haben kann. So lange bis es irgendwann mal zu alt ist zum gackern und scharren und Eier legen.

Bald erzähl ich Euch mehr über diese Geschichte.



Habt es gut!



Rosalie  


PS: Noch mehr Osterideen gibts hier *klick*



Montag, 16. März 2015

"Bluebells" von Kate Davies

Das war mal wieder so ein Werk. Gesehen, ungeduldig das Buch erwartet, schon mal Wolle geordert und dann nur noch gestrickt, gestrickt .... meinem großen Mädel auf den Leib gestrickt. Und es ist wunderbar geworden.

 
 


Mehr gibts auch schon gar nicht zu sagen. Ich bin ein großer Fan von Kate Davies, bewundere ihre Stilsicherheit und arbeite zu gern in den Originalgarnen ihre Anleitungen nach. Hier habe ich 
Jamieson & Smith 2 Ply Jumper Weight von den Shetlandinseln verstrickt.




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Einzig die Größe muss ich meist ändern und stricke mehr oder weniger ein eigenes Modell. Jedoch immer mit den Rahmendaten des Originals.



Das Töchterlein liebt den Pulli und so sind wir beide glücklich damit. Obwohl, eigentlich würde ich auch gern so einen "Bluebells" haben.



   
 Aber in dem Buch "Yokes" warten noch andere Modelle, die Begehrlichkeiten wecken.




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Wer sich für das Modell mit den Änderungsangaben für GROßE Mädchen interessiert, kann hier meine Aufzeichnungen lesen *klick*





   
Neue Maschen sind schon auf meinen Nadeln und ich berichte wieder hier.



Habt es gut!

Rosalie








Montag, 9. März 2015

Seelenfreunde und Maschenliebe

Ein Jeder hat wohl einen Seelenfreund. So auch unsere Herren Kater. Emil verpasst nie den Moment am Abend da ich mich in dem großen blauen Sessel niederlasse und macht es sich sooo gern auf meinem Schoß gemütlich. Immer länger wird er dann und ist wie Wachs in meinen Händen. Mitten am Tag hab ich natürlich keine Zeit für solche Kuschelstunden und dann sucht er sich notgedrungen jemand anderen zum anlehnen.



Genauso eine innige Beziehung pflegt Findus zu unserer Tochter. Neulich lag sie krank darnieder. Das liebste Katertier wußte genau wo es ihr schmerzte und wärmte treusorgend dem Kind seinen Bauch. Sooo schön!



Auch innig kann man momentan mal wieder meine Liebe zu den Stricknadeln nennen. "Bluebells" aus dem aktuellen Buch von Kate Davies stricke ich gerade und kanns kaum aus den Händen legen.



Ich bewundere schon lang die Designkunst von Kate Davies. Wohl kaum eine andere kombiniert Farben so überraschend und zugleich stilsicher wie sie. Sie vermag immer wieder neu traditionelle Muster so zu variieren, dass sie in die heutige Zeit passen. Ihr neues Buch hatte ich darum gleich bei der Vorankündigung geordert und bin glücklich es nun in den Händen zu halten.


Noch einige Werke mehr rufen darin ganz laut nach Umsetzung. Ich zeig Euch das dann wieder hier.



Habt es gut!

Rosalie









Dienstag, 3. März 2015

Mädchenkram

Für meine Tochter habe ich die Baskenmütze "Cabled Beret" noch einmal gestrickt.



Diesmal mit kleinerer Nadel. Sie passte im ersten Anlauf.


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Und weil es das Töchterlein auch sehr schön findet, sich mit einem passenden Tuch zu schmücken, hat sie nun auch ein solches. Das Dreiecktuch hatte ich schon mehrfach gestrickt und es gefällt mir immer wieder sehr gut. Ganz einfach glatt rechte Maschen stricken mit einer Lochmustermitte. Es besticht durch seine Schlichtheit.





Meine Tochter wird diesen Sommer 14 Jahre und ich freu mich wirklich sehr, dass sie meine Stricksachen gern trägt. Sie finden auch in ihrem Freundinnenkreis echten Anklang.
Das ist nicht selbstverständlich. Letzten Winter hatte ich für meinen jüngeren Sohn eine Weste gestrickt, wirklich ein schönes Teil. Der junge Mann zog die Weste auch gern an, sagte aber mit einem ganz entschuldigenden Blick " ...aber nicht in die Schule, Mami, da lachen sie über so Etwas ..." Schaaade, aber so unterschiedlich ist das nun mal und ich will froh sein, dass wenigstens gestrickte Socken, Mützen, Schals bei den Jungs "In" sind.



So und nun? Ich hab Wolle bestellt, wie könnte es auch anders sein. Und ich hab angestrickt .... auf dieses Teilchen warten meine Nadeln schon sehnsüchtig und ich mag das Strickzeug gar nicht aus der Hand legen. Was es ist? Ich zeigs Euch bald hier und bei Creadienstag.

Habt es gut!



Rosalie




Donnerstag, 26. Februar 2015

Ofenkino


Ihr wisst nicht, was Ofenkino ist?  Aaalso, .... Ofenkino gibts beim Lutz und neuerdings auch bei mir. Guckt mal, das leckere Programm ...


 In Sachen Backwaren aus dem eigenen Herd gab es viel zu lernen für mich. Über Teigbearbeitung, die richtige Ofentemperatur, Bedampfung .... undundund. Und wenn ich dann alles richtig mache, kann ich zuschauen, wie in den ersten 10 Minuten des Backvorgangs zum Beispiel der latschige Baguetteteigling zu einem knackigen Baguettchen wächst. Das ist sicher ein komisches Bild. Ich sitz dann wirklich aufm Küchenboden vor meinem Ofen und hab Spass, wenn alles gut geht wohlgemerkt. Ist ein richtiger kleiner Krimi. 


Damit ich mir beim rein- und rausholen der Leckereien nicht die Finger verbrenne, hat ER mir einen maßgeschneiderten Brotschieber gebaut, ganz oben auf dem Bild zu sehen. Der passt auch in den Kühlschrank und so kann ich kleine, sehr weiche Teiglinge darauf gut zur Übernachtgare in den Kühli stellen und sie morgens dann direkt auf den Backstein in den Ofen gleiten lassen. Sehr praktisch!


Den Backstein auf dem mittleren Foto hab ich mir auch eben zugelegt. Der speichert sehr hohe Temperaturen. Brot, Brötchen, Baguettes fühlen sich darauf fast wie in einem Steinofen und gehen wunderbar auf. 
Tausend kleine Kniffe, die ich früher nicht kannte und mir nun dabei helfen lauter feine Schmeckerchen herzustellen. So find ich´s fein!



Habt es gut!

Rosalie 




PS: Wer sich für die Rezepte interssiert, klickt mal eben hier und hier