Neben einigen anderen Leidenschaften kommt nun auch wieder meine Garten-Leidenschaft zum Ausbruch.
Ich musste letztes Jahr den Kindern hoch und heilig versprechen, kein Grashälmchen mehr zugunsten "irgendwelcher!!" Blümchen zu roden. Mein Versprechen halte ich... hab mir was einfallen lassen...und neulich ganz vorsichtig vorgeschlagen, aus dem Sandkasten, der ja eigentlich gar nicht mehr "in" ist, einen Kinder-Garten zu machen. Sonst, wenn ich versuche "zu klein gewordenes" Spielzeug abzuschaffen, ernte ich ja lautstarken Protest. Nöööö, brauch ich uuunbedingt noch! Basta! Hmmm... Das kennt Ihr sicher. Aber bei dieser Idee haben sie gejubelt. Mein Sohn war gar nicht zu bremsen und wollte sofort anfangen. So ging dann alles ziemlich schnell...
Sand ausbuddeln....elendschwere Eimer ins Auto verfrachten...alles gegen Erde eintauschen...zum Gärtner düsen "Ach, wie schön sie wiederzusehen, freu, freu"....tausend und mehr Kinderfragen beantworten....Pflänzlein einbuddeln....Samen ausstreuen...Gieskannen hin- und herschleppen..."nein, ernten können wir morgen noch nicht" - sagen...auf´s Gartenbänkchen setzen....AUSRUHEN!!!...
Bei der Auswahl der Pflänzchen und Samen hab ich den Kindern völlig freie Hand gelassen (naja fast, Riesenkürbis wurde abgewählt) und so wachsen künftig Kohlrabi neben Tomate, Erdbeere, Rettich, Schnittlauch, Hokaido-Kürbis, Petersilie, Möhre, Bärlauch....Die ganze Aktion hat unheimlich Spass gemacht, den Kindern und mir. Mein Sohn verläßt jetzt jeden Morgen fünf Minuten eher das Haus, um jeden noch so kleinen Wachstumsfortschritt genau zu studieren.
So ganz nebenbei kann ich dieses Projekt auch wieder unter "pädagogisch wertvoll" abheften (Schulter-klopf....Augenzwinker....lach).
Und nun gucken wir mal dem Werden und Wachsen zu. Im doppelten Sinne. Denn so wie meine Kinder in unserm Garten und bei vielen Ausflügen in die wilde Natur lernen, wie die Dinge des Lebens um uns herum zusammenhängen, entstehen und werden, ist das Beobachten meiner Kinder wiederum für mich ein gutes Lehrstück. Ein Lehrstück darüber wie Kinder die Welt sehen und lernen die Welt zu verstehen.
Jedes auf seine Weise - einfach wunderbar.
Den Grundstein für diesen Post hat übrigens mein "Ghostwriter" gelegt. Ich finde es köstlich und rührend zugleich die Schreibübungen meines Sohnes (1. Klasse) zu begleiten. Das ist für mich genauso ein Werden und Wachsen wie für die Kinder die Pflänzlein in der Buddelkiste.
Dazu fällt mir der Titel eines ganz wunderbaren Buches von Christel Schweizer und Jirina Prekop ein
"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen"
Diese Aussage beschäftigt mich, seit ich es vor 11 Jahren bekommen habe, immer mal wieder.
So ganz nebenbei kann ich dieses Projekt auch wieder unter "pädagogisch wertvoll" abheften (Schulter-klopf....Augenzwinker....lach).
Und nun gucken wir mal dem Werden und Wachsen zu. Im doppelten Sinne. Denn so wie meine Kinder in unserm Garten und bei vielen Ausflügen in die wilde Natur lernen, wie die Dinge des Lebens um uns herum zusammenhängen, entstehen und werden, ist das Beobachten meiner Kinder wiederum für mich ein gutes Lehrstück. Ein Lehrstück darüber wie Kinder die Welt sehen und lernen die Welt zu verstehen.
Jedes auf seine Weise - einfach wunderbar.
Den Grundstein für diesen Post hat übrigens mein "Ghostwriter" gelegt. Ich finde es köstlich und rührend zugleich die Schreibübungen meines Sohnes (1. Klasse) zu begleiten. Das ist für mich genauso ein Werden und Wachsen wie für die Kinder die Pflänzlein in der Buddelkiste.
Dazu fällt mir der Titel eines ganz wunderbaren Buches von Christel Schweizer und Jirina Prekop ein
"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen"
Diese Aussage beschäftigt mich, seit ich es vor 11 Jahren bekommen habe, immer mal wieder.
Alles Liebe
∙∙♥♥∙∙
Rosalie