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Dienstag, 16. Februar 2016

Honigsüß

Am Seifensieden interessiert mich vor allem die Verwendung natürlicher Rohstoffe, angefangen bei den Ölen und Fetten, über pflegende Zusätze bis hin zum Duft. Ohne viel Schnickschnack. So nach und nach möchte ich herausfinden welche Substanzen am besten zu uns passen. Diese Seife hier hat große Chancen regelmäßig ins Töpfchen zu kommen.




Es sind gleich drei Bienenprodukte verseift. Neben Bienenwachs, Honig und Propolis sollen Sheabutter, Olivenöl und Co die Haut verwöhnen. Zudem sind Maulbeerseide und ein wenig Mohnsamen enthalten. Keine ätherischen Öle, das ist nicht notwendig, weil Bienenwachs und Honig einen warmwürzigen Duft verbreiten.
 Immer wenn ich am Kistchen mit den zum trocknen aufgestellten Seifen vorbei gehe, nehm ich voller Wonne den herrlich warmen Duft auf und freu mich auf die erste Dusche mit dieser Seife.

 

Rosalie 











Montag, 1. Februar 2016

Mandelbärchen



Kleinen Brüdern schenkt man ein Bärchen, oder zwei, oder viele ...

Die hier hab ich irgendwann bei Pinterest entdeckt und sofort an meinen "kleinen" Bruder gedacht. 1,90 groß, irgendwo um die 100 Kilo und schon lang nicht mehr klein, kann er doch an keinem Bärli vorbeigehen, ohne daß über sein kantiges Gesicht mit dem ewigen Dreitagebart ein warmes Lächeln huscht ..... Jedenfalls ... hab ich sie ihm neulich gebacken, die Bärlis ... und da hat er wieder genauso geguckt .... mein "kleiner" Bruder.




Mein kleines Kind bekommt sie die Tage auch gebacken, zum Geburtstag ...

Ach, Männer ;-) 



Habt eine gute Woche!



Rosalie





Sonntag, 24. Januar 2016

Gewerkelt



Die zweite "Epistrophy" nach einer Vorlage von Kate Davies wächst beständig weiter. Hier wird gerade noch der zweite Ärmel gestrickt. Als nächstes ist die Rundpasse dran. Das ist der spannendste Teil, denn hier zeigt sich dann, wie die Farben wirklich miteinander harmonieren. Ich habe von Alice Starmore "Summertide blue" und "Solan goose" gewählt. Die genauen Projektnotizen könnt Ihr bei Ravelry *hier* nachlesen.





 Unterdessen gerät das Backen immer mehr zur Leidenschaft! Ich liebe es, solche Prachtbrote aus dem Ofen zu ziehen und bevorzuge im Moment die Runden. Trotzdem kommen sie ganz unterschiedlich daher. Hier eines mit einem ganz milden Sauerteig, Einkorn und Weizenmehl aus Frankreich ... Zum Rezept gelangt Ihr hier *klick*
 



... und da ein "Charpentier" aus Schweizer Ruchmehl...*klick* Meine Kinder können den Anschnitt immer kaum erwarten und übrig bleibt selten etwas. Hab ich wohl alles richtig gemacht!



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Frühstücksbrötchen wie diese "St. Galler Bürli" ... *klick*, ebenfalls aus Ruchmehl gebacken, haben kaum Zeit richtig auszukühlen und sind schon verspeist.





Es sind aber auch immer wieder dunkle Brote mit herzhaftem Aroma und Biss gefragt. Eine sehr aromatische, italienische Brotspezialität, das "Pane Maggiore" gelingt mir mittlerweile sehr gut und könnte zum Haus- und Hofbrot erklärt werden ... Rezept steht hier *klick*... Ich hab früher nicht geahnt, dass man mit unterschiedlichen Mehlen, Teigreifungszeiten, etc. derart variantenreich backen kann.





Weitere Rezepte werd ich ausprobieren und vielleicht auch mal eins selber entwerfen.

Ich zeig´s Euch wieder hier.







Macht es gut!




Rosalie







Donnerstag, 14. Januar 2016

Durchs Fenster geguckt



Es ist schon ein paar Jahre her, da waren wir in Amsterdam. Was mir davon unter anderem in Erinnerung geblieben ist, sind die Fenster der Bürgerhäuser. Nahezu jedes Fenster zeigte sich unverhüllt. Die Amsterdamer sagen sinngemäß "Wer reinen Herzens ist, hat keinen Grund sein Leben zu verbergen..."




Das hat mir damals sehr gefallen und so halten wir es hier auch.






So können wir natürlich auch besser hinausschauen ... in unseren Garten. Und unter anderem die Vögel bei ihrem munteren Treiben beobachten.




Neulich hatte ich lauter rote Äpfel in einen der Apfelbäume gehängt. Das sah nicht nur sehr hübsch aus, sondern hat die Vögel sehr zahlreich zum Winterschmauß angelockt. Diese Freude wollen wir gern wieder den lieblichen Gartenbewohnern bereiten. Gerade recht, wo es doch nun endlich Winter werden will.


Habt es gut!


Rosalie




Dienstag, 1. Dezember 2015

Smaklig ...

Besondere Gelegenheiten erfordern besondere Köstlichkeiten. Ich habs sehr gern, wenn Brot und Brötchen nicht nur "smaklig" sind - also gut schmecken, sondern dann und wann auch dem Auge des Betrachters besonders gut tun. Dann kann ich meiner Backleidenschaft so richtig fröhnen und diese oder jene Technik erproben. Hier mit einem ganz köstlichen Weißbrot.


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Und da mit einem Brötchenkranz. 
Beides gebacken für ein Sonntagsfrühstück mit einer befreundeten Familie. Die Rezepte stammen aus dem 
Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler *klick*, sind aber leicht abgewandelt.




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Tja, und süß geht auch immer. Allerdings komm ich mit der Fülle der weihnachtlichen Gebäcke ziemlich schnell an mein persönliches Limit und brauch eher mal was ganz Normales .... also schlicht und ergreifend Kuchen. Aus dem sehr sympathisch aufgemachten Buch "Skandinavisch backen" von Trine Hahnemann *klick* habe ich den Orangen-Dinkelkuchen versucht. Himmel ... ist der gut! Mit seiner Bittersüße aus Orangen und deren Schale ist er ein Schätzchen im Winter.





Gar nicht winterlich, geht aber immer und kommt mit dem gewissen Etwas daher: Kirschkuchen mit Lavendelblüten ... *klick*. Ich wollte die Gefriertruhe vor den weihnachtlichen Einkäufen etwas leeren und hab die letzten Gartenkirschen verarbeitet.



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Jetzt hör ich auf ... zumindest mit diesen Leckereien ... und wende mich doch noch dem Weihnachtsgebäck zu .... Eigentlich hatte ich vor, dieses Jahr den Stollen beim Bäcker um die Ecke zu kaufen. Dann hat aber Lutz wieder ein neues Stollenrezept herausgebracht *klick* .... Daran kann ich nun doch nicht vorbei. Heut hab ich ihn gebacken und bin nun gespannt wie er wohl gelungen ist. 
Ich erzähl Euch davon.


Habt es fein im Advent!



Rosalie







Mittwoch, 23. September 2015

Da isse ja ....

Jetzt, aber .... Für all diejenigen, die denken `Na, wo isse denn hin` ... die hier immer wieder gucken und doch keinen neuen Post entdecken .... für alle, die nachfragen, wann ich denn mal wieder was schreibe ... und für alle anderen natürlich auch hänge ich hier mal einen gaaanz herzlichen Gruß hin...
Ich hatte mich in den Sommer verabschiedet und der ist ja nun wirklich um. Hier bin ich also, wenngleich ich nicht viel vorzuweisen habe .... Keine Masche ist gestrickt, kein Kreuzchen gestickt, keine Seife gesiedet ... es hat eben alles seine Zeit ... Statt dessen hab ich gehörig im Garten "umgeräumt".... die Küche muss als nächstes dran glauben und dann schmiede ich auch noch weitere Pläne, an die zu Beginn des Sommers noch gar nicht zu denken war. Also jede Menge gute Gründe dem Computer fernzubleiben. 
Aber gebacken habe ich wenigstens ... und zwar nach Herzenslust und immer wieder neu. Inzwischen lass ich mich nicht nur von Lutz Geißler, sondern neu und absolut höchst interessant auch von Martin Johansson *klick*, Chad Robertson *klick* und Michaela *klick* zu irre guten Brotkreationen verführen. Neben Dinkel und Emmer sind auch Einkorn und ein wenig Kamut durch meine Mühle gerutscht und haben den Mündern hier "Aaah´s" und "Ooooh´s" entlockt.... auch sind französische Weizenmehle nicht mehr aus meiner Küche wegzudenken. Ich entwickle mich und mit mir meine Art zu backen .... Himmel, was gibt es doch gutes Brot.... Amen
Den würzig-warmen Brotduft in jedem Winkel des Hauses zu riechen, eine krachende Kruste anzuschneiden und dann erst eine simple Scheibe frischen Brotes mit Butter zu genießen .... das Alles ist sinnliches Vergnügen pur, das erdet mich immer wieder aufs Neue, das macht irre stolz und einfach ein gutes Gefühl im Bauch. Und deshalb bleib ich beim Brotbacken. Das hier ist das Weizensauerteigbrot nach Chad Robertson *klick*
(gebacken mit dem Weizenmehl T65 *klick*)



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So, und nun ... das Strickkörbchen mault und nörgelt und buhlt ein wenig eifersüchtig um Beachtung .... und so langsam bekomme ich auch wieder Lust auf Maschen. Demnächst also gibts hier auch wieder das ein oder andere Gestrick zu sehen. Bis dahin wünsche ich von Herzen eine gute Zeit!
  


Rosalie


Sonntag, 28. Juni 2015

Gaumenfreuden

Wenn der Sommer grad nicht so will wie er soll, dann müssen wir es uns erst recht schön machen. Das ist gestern schon mit dem Frühstücksbrot ziemlich gut gelungen, war aber nicht immer so. Es gab eine Zeit da konnte man mit meinen "Gebäcken" noch nicht mal die Enten füttern, weil die schweren Brotstückchen untergingen wie Blei .... Böse Mäuler behaupten, die Sanierung des Carolasees sei nur deswegen nötig geworden .... tststs.... Diese Episode liegt schon ein paar Jahre zurück und dennoch sorgt sie auch heute noch für Erheiterung. 
Mittlerweile ziehe ich solche herrlichen Brote aus meinem Ofen. Das hier ist, nein war das Durumbrot nach Martin Johansson. Ein Traum von Aroma, wattig-weicher Krume und zart splitternder Kruste ..... schwärm. Zum Rezept gehts hier *klick*




Zwischen zwei Regengüssen haben wir dann gestern die ersten Sauerkirschen geerntet... 




... und auch gleich zu feiner Marmelade verarbeitet.




Abends ging´s zum Geburtstagsfest vom liebsten Freund. ER hat für ihn, der ein begeisterter Pizzabäcker ist, diesen Pizzaschieber gebaut. Und ich hab das Geschenk noch bissel verhübscht mit herrlichen Franzosenstangen nach diesem Rezept *klick*





Fürs sonntägliche Frühstück hatte ich vorher noch Ciabattas angesetzt. Die ruhen eine Nacht kalt im Bäckerleinen bevor sie morgens nur noch in den Ofen geschoben werden müssen ....





... um dann sooooo herrlich wieder rauszukommen.
Wer auch diese Leckerei nachbacken möchte, klickt noch mal *hier*




Es ist nicht zu übersehen, dass ich immer weiter auf den Spuren der guten Backstuben unterwegs bin ... mit wachsender Freude und Experimentierlust. Lauter leichte und wunderbar aromatische Teilchen gelingen immer besser. Für eine "Selbermacherin" wie mich ist es ein wirklich gutes Gefühl aus einfachsten Zutaten von regionaler Bio-Qualität den Familientisch zu bereichern. 
Aber dennoch werd ich nicht zur Foodbloggerin. Vielmehr möchte ich allen Mut machen, die ebenfalls gern Brot und Brötchen backen wollen.  Es ist alles eine Frage der Zeit und guten Zutaten.

Demnächst kommen hier auch wieder Maschen und andere schöne Dinge. Aber erstmal mach ich Pause und verabschiede ich mich in den Sommer. 
Den nehm ich gern wie er kommt und wenn es bei dem aktuellen Schwedenwetter bleibt, dann ist es auch gut.

Habt alle eine wunderbare Zeit und macht das Beste aus diesem oder jenem Wetter.




Bis ganz bald!

Rosalie







Dienstag, 26. Mai 2015

Backofengeschichten

Wenn das Wetter mich derzeit nicht so dringend in den Garten lockt, dann probier ich immer wieder gern feine Brotrezepte aus.
Eigentlich haben wir schon vor langer Zeit unser "Haus-und Hofbrot-Rezept" gefunden und im Grunde backe ich dieses Alltagsbrot immer gleich. Das Rezept ist ähnlich diesem hier *klick*, wobei ich immer mal wieder eine andere Roggensorte verwende. Es passt unter süß wie herzhaft gleichermaßen, ganz frisch pur oder einfach so. 
Manchmal darf es aber auch etwas Besonderes sein.




Meine liebe Kollegin hat mir vom Schabzigerklee erzählt, eine Kostprobe aus ihrem Garten hatte sie auch gleich dabei. Damit habe ich unser Sauerteigbrot gewürzt. Herzhaft-lecker ist das geworden. Der herb-krautige Geschmack vom Klee passt hervorragend zum Roggen. Man braucht eigentlich nur Butter und Salz dazu. Ein feines Brot, das ich wieder backen werde - unbedingt. Das nächste Mal mit Schabzigerklee aus eigenem Anbau. Die Saat ist schon aufgegangen und ich hoffe auf reiche Ernte.





Und immer wieder probiere ich Rezepte aus Lutz´s Backbüchern bzw. seinem Plötzblog aus. Dies hier sind oder besser waren 
Brioche-Rosinen-Muffins.
Die haben Suchtfaktor! Die Teigbereitung erfordert etwas Geschick und Zeit. Sind die Teilchen aber erst gebacken, wird jede Mühe mit dieser himmlisch-fluffigen Köstlichkeit belohnt.




Wer mag, kann hier das Rezept nachlesen *klick*

Nachher deck ich den Tisch im Garten und hoffe auf Sonnenschein. Ich habe mir lieben Frühstücksbesuch eingeladen. Gleich neben der "Gertrude Jekyll" werden wir sitzen und wollen deren betörenden Duft genießen. Das Frühjahr war recht trocken. Die Rosen danken es, stehen gesund und voller Knospen, die sich so langsam öffnen.




Habt eine gute Woche!
Rosalie






Donnerstag, 26. Februar 2015

Ofenkino


Ihr wisst nicht, was Ofenkino ist?  Aaalso, .... Ofenkino gibts beim Lutz und neuerdings auch bei mir. Guckt mal, das leckere Programm ...


 In Sachen Backwaren aus dem eigenen Herd gab es viel zu lernen für mich. Über Teigbearbeitung, die richtige Ofentemperatur, Bedampfung .... undundund. Und wenn ich dann alles richtig mache, kann ich zuschauen, wie in den ersten 10 Minuten des Backvorgangs zum Beispiel der latschige Baguetteteigling zu einem knackigen Baguettchen wächst. Das ist sicher ein komisches Bild. Ich sitz dann wirklich aufm Küchenboden vor meinem Ofen und hab Spass, wenn alles gut geht wohlgemerkt. Ist ein richtiger kleiner Krimi. 


Damit ich mir beim rein- und rausholen der Leckereien nicht die Finger verbrenne, hat ER mir einen maßgeschneiderten Brotschieber gebaut, ganz oben auf dem Bild zu sehen. Der passt auch in den Kühlschrank und so kann ich kleine, sehr weiche Teiglinge darauf gut zur Übernachtgare in den Kühli stellen und sie morgens dann direkt auf den Backstein in den Ofen gleiten lassen. Sehr praktisch!


Den Backstein auf dem mittleren Foto hab ich mir auch eben zugelegt. Der speichert sehr hohe Temperaturen. Brot, Brötchen, Baguettes fühlen sich darauf fast wie in einem Steinofen und gehen wunderbar auf. 
Tausend kleine Kniffe, die ich früher nicht kannte und mir nun dabei helfen lauter feine Schmeckerchen herzustellen. So find ich´s fein!



Habt es gut!

Rosalie 




PS: Wer sich für die Rezepte interssiert, klickt mal eben hier und hier 








Montag, 3. November 2014

Äpfel

Noch einmal habe ich eine Thermoskanne bekleidet. Der applizierte Apfel ist nach einer Vorlage in der Molly Makes gehäkelt und schien wie gedacht für dieses Projekt.


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Noch mehr feine Äpfel haben wir neulich beim Wandern gepflückt. Wild gewachsen am Feldrand, mit einer leicht rauhen Schale und herbsüßem Geschmack. Eine Wucht und nirgendwo zu kaufen. Davon hab ich einen Kuchen gebacken. Einen der seinesgleichen sucht. Das Rezept ist beim Lutz abgeschaut *klick*. Der weiß auf jeden Fall wie Backen geht.



Serviert wurde der Apfelkuchen mit warmer Vanillesoße, ganz nach Schwedenart. So ist´s fein, so hab ich´s gern.
Keine Viertel Stunde hats gedauert und nichts blieb von der Leckerei übrig. Das Rezept kommt auf die 
Allerliebstelieblingskuchenliste
Einfach sooooo fein schmeckts wenn herzhafte Äpfel auf einem Kartoffelteig gebacken werden.


Ich wünsch Euch eine frohe Woche im Herbst.

Alles Liebe
Rosalie










Donnerstag, 11. September 2014

Back doch mal wieder ...

 Das Herstellen von Roggenbrot mit Sauerteig geht mir mittlerweile ganz gut von der Hand und der gesamte Bedarf Woche für Woche locker-lecker durch den Ofen. Darüber hinaus sah es mit meinen Backkünsten schon nicht mehr so rosig aus. Entweder die Backwerke, insbesondere weißes Gebäck schmeicheln dem Gaumen, kommen dafür aber optisch etwas zerlaufen oder sonstwie deformiert daher. Oder das Auge ist zunächst entzückt, die Familie und ehrlich gesagt ich auch nach den ersten Bissen aber gar nicht mehr. Die missratenen Stücke landeten dann im Teich oder auf dem Kompost und der Sinn stand mir erstmal nicht mehr nach Backexperimenten.
Das sollte anders werden! Nachdem ich den Plötzblog *klickste-mal-hier* gefunden und mich in die Backkunst von Lutz eingelesen hatte, waren Ehrgeiz und Motivation neu geweckt. Es dauerte auch nicht lang und ich musste! sein Buch haben. Ein Buch das die handwerklichen Feinheiten der guten alten Backstube vermittelt und dessen Rezepte allesamt auf alter Backtradition gründen. Auch haben mir die Vollwertigkeit der Zutaten sowie der Verzicht auf fast alle Zusatzstoffe sehr zugesagt. Lutz Rezepte kommen mit sehr wenig Hefe aus, die Teige werden über eher lange Prozesse zu physischer und geschmacklicher Reife geführt. Genau mein Ding! Als erstes Backwerk aus diesem Bücherschatz habe ich das Zwirbelbrot versucht. 



Mit vollem Erfolg .... ganzglücklichguck. Es war eine Freude diese Brote mit herrlich goldener und knackiger, leicht aufgerissener Kruste aus dem Ofen zu holen. Und auch geschmacklich waren sie ne Wucht.
 

 

Bei der Herstellung hab ich die Anleitung Schritt für Schritt eingehalten und dabei einiges dazugelernt.



Mit dieser Erfahrung im Rücken werd ich nun weitere Rezepte von Lutz nachbacken. Das sind doch wunderbare Aussichten für den kommenden Herbst, wie ich finde.


Wer Interesse am Buch hat, der wird *hier* fündig. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.


Auch empfehlen kann ich einen Spaziergang durch die heimischen Wälder. Schon zweimal wurden wir so ganz nebenbei mit herrlichen Pilzfunden beglückt. Dabei ist uns aufgefallen, dass dieses Jahr alle guten Speisepilze zu gleicher Zeit wachsen und damit die Pilzpfanne zu einer wirklichen Köstlichkeit gelingt.

Also genießt die Freuden des Herbstes und habts gut miteinander.

Alles Liebe
Rosalie

Donnerstag, 5. Juni 2014

Süße Versuchung

In diesen Tagen beginnt ein Rausch an Blüten und Früchten dem ich mich nur schwer entziehen kann. Wohin ich geh, überall duftet und blüht es und ist einfach überreich. Und so verbringe ich einige Zeit damit etwas von diesem Reichtum zu konservieren.  
Holunderblüten-Apfel-Gelee hab ich gekocht. Und weil ich den Geschmack von Holunderblüten so liebe



ist gleich noch ein Likör angesetzt worden


und ein paar Flaschen Sirup dürfen auch nicht fehlen. Weitere Rezepte probier ich noch aus. 


Ganz interessant find ich die Idee Erdbeermarmelade mit Holunderblüten zu verfeinern und habs schon ausprobiert....hmmm, sehr fein!




Und was hab ich mit einem Blech voll Wildrosenblüten vor? Davon erzähle ich ein anderes Mal.


Über all der Küchenwerkelei sind nicht wirklich viele Maschen entstanden. Die Jacke für meine Tochter musste ich nach der Hälfte nochmal auftrennen, weil mehrere Stränge aus einer handgefärbten Partie von Malabrigo-Garn eben doch zu große Unterschiede ergaben. Tja, auch das gibts bei mir. 
Gefärbt hab ich noch mit Gartenblüten, aber davon auch später.

Ich wünsche allen eine gute Restwoche und sonnig-fröhliche Pfingsten!

Alles Liebe
Rosalie