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Dienstag, 3. April 2012

Wenn der Postmann große Freude bringt und ein bissel Osterdeko

Wenn Ihr jetzt denkt, na hoppla.... diese wunderhübschen Häslein hab ich doch schon mal irgendwo gesehen, dann liegt Ihr völlig richtig. 


Zu sehen gab es die neulich im feinen Blog von Jule . Dort habe ich sie sehr bejubelt, mich quasi gar nicht wieder eingekriegt vor lauter Entzücken.....
 Letztens kam dann ein Päckchen.... ooohh, von der lieben Jule... mit der Order, es sofort auszupacken....grins (ich hätt´s schon ne Weile ausgehalten), weil sonst jemand ersticken könnt da drin... und wer kam  rausgehoppelt ?... 
Alle Viere. 


Nicht zu fassen!! Schaut mal, welch liebliche Farben und erst die kleinen Blümlein am Hasenhals....Entzückend!
Ihre kleinen Verwandten hatten sie auch dabei.


So eine riesengroße Freude. Ich war sprachlos und glücklich zugleich. Über so viel Liebenswertes und darüber, Dich gefunden zu haben, liebe Jule. Noch einmal ganz liiiieben Dank und eine herzliche Umarmung. Deine Hasen bereichern unsern Frühstückstisch...


 und wenn sie grad nicht gebraucht werden, sitzen sie brav auf ihren Becherchen und gucken dem munteren Treiben hier in meiner Küche zu. Nein, sooo eine Freude aber auch !!! Im Päckchen lagen auch noch eine echte Rosalie-Karte und ein ganz bezauberndes Buch ....Jule, Jule... ich muss schon sagen!!

In meiner großen Freude wollte ich die Kamera erst mal nicht aus der Hand legen und hab Euch noch ein bissel von meiner Osterdeko abgelichtet. Hier ist mein Gärtchen in der Kiste


Überall im Haus habe ich Birkenzweige aufgehängt ...


und auf dem Stubentisch warten kleine Geschenkideen auf Umsetzung. Aufgeräumt ist da fast nie, sondern immer irgendwie kreatives Chaos.


Dazu die Eier vom Bastelabend des letzten Jahres...


und noch eins...


und draussen vorm Terrassenfenster wird´s auch so langsam farbig.


So, jetzt geh ich nochmal in die Küche und guck meine herrlichen Häslein von der lieben Jule an ;-)) ...freu....träller... sing

Alles Liebe 
∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie

Sonntag, 1. April 2012

Vom Schatz eines Kräuterweibes und den schwarzen Lämmchen

Unser Sonntagsausflug ins Grüne sollte uns hin zu einem Bio-Milchschafhof führen. Wir waren neugierig, ob es denn schon Osterlämmer zu sehen geben würde.
Gerne gehen wir auf unseren Wanderungen abseits ausgetretener Pfade durch Wald und Feld. Und wie so oft haben wir wieder eine ganz unverhoffte Entdeckung gemacht. 


Unten am wilden Bach sind wir einem alten Mütterlein begegnet. Aus einem faltigen, von den Stürmen des Lebens gezeichneten Gesicht schaute sie uns mit klugen, wachen Augen an und bald waren wir in ein kleines Gespräch verstrickt. 


Sie zeigte uns ihre gesammelten Schätze - frische Brunnenkresse, in der Wildform auch Wasserkresse (reich an Mineralien und Vitaminen) genannt und mittlerweile nur noch selten zu finden.  Der Geschmack auf der Zunge hat mich an den Garten meiner Großmutter erinnert wo das Kraut auch zu finden war. Eine warme Erinnerung an glückliche Kindertage in der Geborgenheit des großelterlichen Heimes.


Gleich zu unseren Füßen fanden wir einen ganzen Teppich dieses wunderbaren Kräutleins und pflückten zwei Handvoll. Zwar versanken wir dabei bis an die Knöchel im sumpfigen Boden, aber das war es allemal wert.


Kurz darauf standen wir am Schafhof. Und siehe - die Bäuerin zeigte uns Lämmer, die während der letzten Tage und Wochen das Licht der Welt erblickt hatten. 
Das Lamm wird traditionell als Zeichen des Lebens verstanden und ein weißes Lamm symbolisiert innere Reinheit und Unschuld. Auch wenn diese Geschöpfe hier allesamt schwarz sind, so sehen sie doch mindestens genauso fromm und unschuldig aus wie ihre weißen Brüder und Schwestern und ich erkenne sie vollständig als Osterlämmer an.


Ein munteres Geblöke war das in dem alten Stall und wir sahen dem Treiben ein Weilchen zu. Nebenbei haben wir so Einiges über die Biohaltung der Tiere erfahren, uns überzeugt, dass es wirklich glückliche Schafe sind und wissen nun einen Händler mehr für alles Feine vom Schaf.


Also wirklich, kann ein Lämmlein unschuldiger blicken?


Heimzu ging es dann bei eisigem Sonnenschein....


vorbei an blühenden Weiden....


so manchem Sumpfdotterblümchen....


und doch noch einem weißen Vertreter der tierischen Frömmigkeit.


Die Vorspeise am Abend sind dann natürlich Butterbrote mit frischer Brunnenkresse und einer Prise Salz. So einfach kann köstlich sein. 

Ein herrlicher Tag war´s, mit vielen Ah´s und Oh´s der Kinder, für den wir dankbar sind. Dazu fällt mir dann noch diese Zeile ein:

"Reich genug ist, wer zufrieden ist"
(Sprichwort aus Frankreich)

Heut bin ich also reich... 

Ich wünsche Euch reiche Tage in der neuen Woche.
Alles Liebe 
∙∙♥♥∙∙
Rosalie 


PS: Ach, liebe Mama! Wenn Du hier mitliest, dann lass Dir sagen, es steht wieder frisch gemachter Eierlikör im Kühlschrank ;-))

Freitag, 30. März 2012

Vom kleinen Bruder und den Igeln

Es ist eine ganz einfache Geschichte, und die geht so:

Mein kleiner Bruder ist gar nicht mehr klein. Bei stolzen 1,90 m muss ich mich auf die Zehenspitzen stellen, um seine stachelige Wange zu küssen, aber er bleibt eben mein "Kleiner". Ein vielbeschäftigter Mann ist er. Unter der Woche baut er große Flugzeuge in der hiesigen Werft (Lego passt halt nicht mehr zu den Pranken) und am Wochenende sein Häuschen. Andauernd reist er in der ganzen Welt herum, die letzte Karte kam aus Hinterindien. So ist es nicht verwunderlich, dass wenig Zeit fürs Schwesterlein bleibt. Aber wisst Ihr, wie ich ihn kriege? 


Ganz einfach: Wenn hier in der Gegend kleine schutzlose Igel rumtapern, ruf ich ihn an. Dann läßt er alles stehen und liegen, springt wie er ist in´s Auto und ist in ner halben Stunde hier. Wir beide machen das jeden Herbst so, bei den ganz kleinen Stacheltieren von geschätzt unter 
300 gr. (Zu Hause kommen sie dann erst mal auf die Küchenwaage.) So zart können sie nämlich nicht in den Winterschlaf fallen und würden garantiert sterben. Mein Brüderchen, Mitglied im Igelschutzverein und ganz der Fachmann in Sachen Stachel-Stinkis (ja, die sind so gar nicht reinlich, die Süßen!), peppelt sie äußerst liebevoll auf. Da gibt´s dann geschälte Weintrauben und anderen allerliebsten Igelfraß. Und im Frühjahr entläßt er sie mit wohlig gerundetem Bäuchlein wieder in die Freiheit. So mancher von den hier lebenden Igeln verdankt ihm sein Leben. 



Seht mal ...ein prächtiges Kerlchen ist er bei seiner Auswilderung.
Und hier in meinem Garten kam die Tage auch einer aus seinem Winterquartier. Etwas erschöpft vom Frühjahrsputz saßen wir grad auf der Bank. Gähn, blinzel, schnauf....noch ein bissel torkelig...oh wie süüüüüß!
In unserer eigens für die stacheligen Herrschaften aufgestellten Igel-Villa hat er überwintert. 


Wir sind ganz gerührt. Huch, jetzt hat er uns auch entdeckt. Guckt ein wenig verständnislos (Hä, wieso haben die keine Stacheln?), posiert kurz für ein Foto, Klick kam aber zu späääät, (Mensch Rosalie!!)! und trippelt dann ganz ohne Eile davon. Da wird mir richtig warm ums Herz. 
Wir wissen, dass durch die überaus aufgeräumten Gärten in der heutigen Zeit die Igel zu wenig Überwinterungsplätze haben und deswegen gibt´s in unseren Gärten das eine oder andere Igelhaus. 


Ich muss dem putzigen Mitbewohner gleich mal bissel Apfel und ein Blümchen vors Haus stellen. Damit er sich wohlfühlt und gern wiederkommt. Die sind nämlich treu, wenn´s ihnen gefällt. 
Nee, wirklich füttern wir die Mitbewohner jetzt nicht mehr.
Aber vielleicht machen wir noch nen Anbau an die Villa, der nächste Winter kommt bestimmt.

Also Mädels, tut Gutes und lasst Eure Brüder, Männer und Söhne Igelhäuser bauen...es wärmt die Seele!
Alles Liebe 
∙∙♥♥∙∙
Rosalie

Mittwoch, 28. März 2012

Reife Brombeeren im Frühling

Alles muss klein beginnen...
Und so habe ich mich Brombeerknötchen für Brombeerknötchen und Blättchen für Blättchen vorangekämpft. Am Anfang war das Sticken noch seeehr anstrengend, weil neu und ungewohnt für die Finger. Aber dann gings immer besser. Und mit wachsender Vorfreude auf das Ergebnis wuchs dann auch die Motivation.
...et-voila...


Es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgstellt habe und ich bin schon ein bissel stolz auf mich (Jaaaa, ich weiß, Eigenlob stinkt... aber heut darf ich mal, nur ein klitzekleines bisschen ;-))).

Das alte Leinen ist allerbester Untergrund für so eine Arbeit. Für die Brombeeren habe ich mehrere Teilfäden in unterschiedlicher Farbnuance verwendet, um an die echte Beere ranzukommen.


Fast könnte man meinen es ist perfekt. Aber nee, ich hab da hat etwas Mist gebaut. Manchmal wenn ich was Schönes mache, werde ich vor lauter Vorfreude etwas fitzig. Und dann passieren Fehler. Hab ich doch das Muster um 90 Grad versetzt zum rückwärtigen Eingriff aufgemalt!!! So verläuft der Eingriff in die Kissenhülle nicht horizontal sondern vertikal. Naja, is soo schlimm nun auch nicht, man sieht es ja nicht von vorn. Ich bin eben wieder einmal nicht perfekt und mit meinen 42 Jahren kann ich das mittlerweile richtig gut an mir leiden (war nicht immer so ;-))

Habt Euch lieb mit allen Euren Schwächen! 
Alles Liebe
 ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie

Sonntag, 25. März 2012

Juicy Couture.... oder Kleider machen Äpfel

Das hier fällt sicher unter die Rubrik "Dinge, die die Welt nicht braucht". Aber so entzückenden Unsinn muss ich manchmal haben. 
So bin ich und dazu steh ich ;-))


Die Apfeljäckchen sind schnell gehäkelt, quasi eine vergnügliche, erholsame Arbeit.


Erholung habe ich heute aber auch nötig.


Gestern zum Mädelsbastelabend ging es hier in meiner Küche sehr lustig, kreativ und feuchtfröhlich zu, und das bis mitten in die Nacht hinein. Katja und Katja häkeln do oben im Takt aus einem Knäuel, eine außen die andere innen raus....
 Sechzig fleißige Finger haben gehäkelt, geschnitten, gestempelt, geklebt, gestanzt, ....


Noch nachts um eins hatten wir uns soviel zu erzählen, dass ich erstmal Kaffee gekocht habe. Gegen zwei Uhr rief ein besorgter Ehemann an und wollte wissen, ob es denn seiner Frau auch noch gut ginge. Naja, und gegen drei Uhr habe ich dann die Lichter gelöscht. Der Eierlikör ist alle, huiuiui..... und wir haben so ganz nebenbei auch viele nette Kleinigkeiten entstehen lassen. Ein rundum gelungener Abend. 

Und liebe Kristina
W I R   H A B E N   D I CH  S O O O O   V E R M I S S T!!!  

Und liebe Jule :  
N Ä C H S T E S   M A L   S O L L T E S T   DU  A U C H   N I C H T   F E H L E N!!!


Und zuletzt will ich Euch noch sagen, dass ich ja auf Euch Mädels hier höre. Neulich habt Ihr mir zur Geschichte vom schönen Hasenmädchen dringend geraten, doch den Hasenbruder auch einziehen zu lassen. Argumente wie "Hasen sind Herdentiere" und "Artgerechte Tierhaltung" habe ich mir zu Herzen genommen und deswegen sitzen jetzt zwei so herzige Gestalten hier rum und strahlen sich und mich und die Welt an. 
Ja, so ist´s recht.

Alles Liebe 
  ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie


PS: Liebe Kristina, weiß nicht so recht ob Du es schon weißt, aber ROWAN macht auch Stoffe, ganz irre gute Stoffe..... Ich geh kaputt!!

Freitag, 23. März 2012

Neulich beim Stöbern...

.... hat mich ein sehr schöner, alter Bilderrahmen gefunden. Ganz verstaubt, schon ziemlich alt aber in Größe und Beschaffenheit sehr passend. Irgendwo habe ich mal so ein altes Teil etwas zweckentfremdet gesehen und dieser wunderschöne Anblick ist mir in Erinnerung geblieben. Und das hier hab ich draus gemacht. 


Während des Anstrichs gefiel mir die zunächst unvollkommene Verteilung der Farbe und ich beließ es dabei.


Die Farbe reißt leicht auf und damit behält das Ganze seinen alten Charakter.


Ein Gartenfund hat Probe gesessen... hmm, nicht schlecht.



Mit dem Kranz aus Silbertalern vom letzten Jahr ist der Rahmen auf unserer neuen Wand in "Afternoon Tea" ein Blickfang in der so langsam Form und Farbe annehmenden Stube.

Ach ja, mit der Häkeldecke geht´s an sich gut voran...

und manchmal auch wieder nicht....Gut Ding will eben Weile haben!


Bald zeig ich Euch mehr.
Alles Liebe 

∙∙♥♥∙∙
Rosalie



Mittwoch, 21. März 2012

Simpel und gefährlich lecker...


... ist das hier:


Da ich am Samstag einige liebe Mädels zum jährlichen Osterbastelabend an meinen großen Küchentisch eingeladen habe, wollt ich auch wieder was Leckeres dafür zaubern. So einen Abend gibt´s schon seit einigen Jahren, kurz vor Ostern und Weihnachten,... und wird zu so etwas wie Tradition. Traditionen sind ja meistens auch mit kleinen Köstlichkeiten verbunden.


Also hab ich Eier,... 


Puderzucker, Schlagsahne,...


Vanille und guten Kornbrand zusammengetragen...


alles gut vermengt...schon mal probiert...hmmm...


und abgefüllt.
Jetzt kommt der Eierlikör in den Kühlschrank und ist am Samstag gut durchgezogen und...
 hoffentlich noch vorhanden, hihi. 
In vielen Rezepten für Eierlikör steht ja, man solle für die Herstellung Primasprit verwenden. Aber da ich so oft von der gelben Köstlichkeit naschen muss, wäre das verhängnisvoll. Ich setz das Ganze lieber mit einem milden Kornbrand an und schleich dafür öfter mal zum Kühlschrank. 
Und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass ich auch etwas öfter Besuch habe, wenn dieser Eierlikör im Kühlschrank steht. Ist aber auch lecker das Zeug!!

Alles Liebe
  ∙∙♥♥∙∙
Eure Rosalie


Sonntag, 18. März 2012

Bei uns piept´s .... und noch mehr kleine Lieblinge

Das ist unser Haus...


...und da seht Ihr die Zweitimmobilie ;-))  


Ihr versteht, wir haben keinen Farbkopierer im Keller, ich erzähl Euch von unseren Vogelhäuschen im Garten. 
Sicher kennt Ihr das gut. Wenn jetzt ganz früh morgens die ersten Sonnenstrahlen auch nur zu erahnen sind, setzt ein ziemlicher Lärm im Garten ein. Lieblicher Lärm, weils nämlich die Vöglein gar bunt treiben da draußen. Und so runzel ich nicht verärgert die Stirn, sondern hör ne Weile froh gestimmt zu, freu mich, dass ich mich noch drei mal rumdrehen kann und schlaf darüber wieder ein.
Neulich dacht ich, die kleinen Racker könnt ich mal eben ablichten. Aber, sobald ich auch nur an die Kamera dachte, war kein Piepmatz mehr zu sehen. Ich hab wirklich Geduld bewiesen, so manchen Milchkaffee geschlürft mit der Kamera im Anschlag....nix. Tagelang gar nix, überhaupt nix, nie...einfach null Vöglein! Hallo?!!
 Herrje, die haben aber auch den siebten Sinn. 
Gestern endlich durfte ich mal. Während vorn am Schwedenhäuschen die kleinen Kohlmeisen jedes Posing stur verweigern, waren die Blaumeisen im Apfeldorn so gnädig, mir ein paar Klicks zu gewähren.

  

Man muss ziemlich flink sein beim fotografieren, denn die Vöglein verweilen nicht lang. Das merkt man erst, wenn man versucht ein paar Fotos zu machen.
Ach, es ist so schön sie zu beobachten. Emsig haben sie zu tun. 

 

Erinnert mich irgendwie an uns. Seit die Kinder da sind, haben unsere Flügelschläge auch deutlich an Frequenz zugenommen. 
Ach, ich genieße es soo, die Natur draußen erwachen zu sehen.
...
 Und hier will ich Euch noch andere liebliche Minis zeigen. 


Das ist die Tischdeko für den Kindergeburtstag unseres Sohnes, den wir gestern nun endlich mal nachgefeiert haben. 10 wilde Kerlchen, huiiii! 
Nur keine Schwäche zeigen, Mami! Hab mich immer mal vom Herrn Papa ablösen lassen, so hatten wir alle einen schönen Nachmittag.


Die kleinen Gugelhupfe haben´s mir grad angetan, dauernd muss ich welche backen und einige Rezepte sind schon probiert. Ich schlepp sie dann überall mit hin,... auf Arbeit, zum Geburtstag, zu Nachbars, zur Freundin...die Leute freut´s und wir kriegen dann doch keine Minigugelhupfvergiftung.


Na, und das hier ist die absolute Höhe!! In der Schale hatte ich getrocknete Hortensienblüten angehäuft, die allerschönsten vom letzten Jahr!! Also, Ihr müsst das richtig verstehen, das sind, nein waren - heul, schluchz - für mich richtige Schätze, hatten sich allerfeinst verfärbt. Keiner durfte auch nur dranstoßen, denn sie sind doch sehr zerbrechlich. Und was macht unser Kater....ich fass es nicht!! Völlig platt sind die Schönen. Naja, jetzt noch aufregen ist für die Katz, im doppelten Sinn, die Pracht ist dahin. Ist so ziemlich das Stärkste was sich die allerliebste Fellnase je erlaubt hat.
 ;-))
Aber wenn ich so in den Garten guck, versprechen die Hortensien wieder reichlich Blüten und ich bin getröstet.

Habt einen schönen Frühlingssonntag
Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie





Freitag, 16. März 2012

Rosalie im Wolle-Meer ?? oder... Großprojekt läuft an.

 Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hat die ganze Geschichte eine ziemliche Eigendynamik angenommen, aber das lieb ich so, wenn sich die Dinge einfach entwickeln wie sie sollen und wollen und wohl irgendwie müssen.

 

Lange hab ich gesucht und nachgedacht. Die Stube hier ist doch jetzt mit nem neuen Anstrich dran. Und wenn die Wände neue Farbe bekommen, könnten Kissen, Decken, Vorhänge - also der ganze liebliche Kram drumherum ja eifersüchtig werden. Ist wie bei den lieben Kindlein. Also hab ich hin und her überlegt, geguckt, ausgewählt wieder verworfen und mich letztlich doch entschlossen, alles selber zu machen...Kissenhüllen, Plaid, Seitenschals für die Fenster und den ganzen Kleinkram drumrum eben.
oh nee, schwitz, stöhn.....freu!
Den Ausschlag haben diese kleinen Brombeeren gegeben.


 (Das fertige Brombeerkissen bekommt Ihr ganz bald zu sehen.)
Der Farbton in einem rauchigen zarten Beeregrau oder Graubeere hat mir zu gut gefallen. Und nach diesem kleinen Farbklecks muss sich hier nun alles richten. Ist schon irgendwie der Wahnsinn, aber ich hab´s mir so eingebildet, kam nicht mehr davon los und dann muss es auch sein! Dann kam die feine Farbe ins Spiel, guckt mal da "Afternoon Tea" an einer Wand und ganz zart Grau-rosa-weiß die anderen. ER ist schon drüber und pinselt fleißig.


Im Wolllädchen bin ich nach ausdauernden Beratungen dem doch sehr geliebten ROWAN treu geblieben (Is kein Mann, Schatz, ...so heißt die WOOOLLLEEE!). ER liest hier nämlich auch gelegentlich mit, muss ich also schnell etwa aufkommende Eifersucht im Keim ersticken. Obwohl...so ein bisschen Eifersucht belebt die Liebe, sagt man.


Ja, also zurück zum Thema. Aus ROWAN in Hellschafgrau für Nadelstärke Nr. 7 und ROWAN in Rauchlila sollen eine Kissenhülle und eine Decke fürs Sofa entstehen.


Das ist das Strickmuster fürs Kissen... ist übrigens schon fast fertig...


...und in einem stark abgespeckten Brückenmuster könnte die Decke daherkommen.


Als ich die ersten Proben gestrickt bzw. gehäkelt habe, war ich nochmal neu fasziniert von der Wolle. Ja, wirklich, die ist so natürlich, dass sie beim Verarbeiten einen zarten Duft von Lanolin verströmt und die Finger ganz sanft gepflegt werden. Ist der helle Wahnsinn! 


Und der Berg Wolle auch, sind schließlich knapp 2 kg. Hab der Dame vom Wolllädchen erzählt, dass der liebe Gatte bei etwas teureren Sünden der lieben Gattin leicht zu Schnappatmung neigt. Da hat sie mir einen ganz verträglichen Preis für den Haufen gemacht und alle sind´s zufrieden.

So, damit ich jetzt nicht für ewig in dem Wollberg versinke, hab ich mir vorgenommen, jeden Abend nur ein paar Reihen zu häkeln und zwischendurch was zur Erfrischung zu tun. Also mal ein Osterei, mal ein Hasenkleid, oder so ähnlich. Wir werden sehen und ich zeigs Euch dann wieder.

Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie