Der Tag gestern begann mit der lieben Verwandtschaft bei einem opulenten Geburtstagsbrunch im Rosengarten-Café. Unsere wohlig gefüllten Bäuche haben wir dann am Nachmittag einige Kilometer entfernt ins Landschloss Zuschendorf getragen.
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Bei mir ist es mit den Blumen ein bisschen so wie mit den Menschen.
Ganz viele kann ich gut leiden,
... einige wenige mag ich gar nicht (sie mich dann wahrscheinlich auch nicht, huiii) und von einigen fühle ich mich geradezu magisch angezogen. Die liiiiebe ich, muss ich haben, kann mich nicht satt sehen dran, geb mein letztes Hemd dafür und ernte manches Kopfschütteln zum Beispiel vom lieben Gatten... In letzteres Schublädchen gehören unbedingt die Kamelien.
Ganz viele kann ich gut leiden,
... einige wenige mag ich gar nicht (sie mich dann wahrscheinlich auch nicht, huiii) und von einigen fühle ich mich geradezu magisch angezogen. Die liiiiebe ich, muss ich haben, kann mich nicht satt sehen dran, geb mein letztes Hemd dafür und ernte manches Kopfschütteln zum Beispiel vom lieben Gatten... In letzteres Schublädchen gehören unbedingt die Kamelien.
Eine Blume die mich wegen Ihrer Zartheit, Vielfalt und Schönheit fasziniert und berührt. Jedes Jahr zum Ende des Winters warte ich schon ein wenig ungeduldig, dass die Kamelienschau im Landschloss Zuschendorf ihre Pforte öffnet.
Jetzt war es wieder so weit.
Jetzt war es wieder so weit.
Die Kamelie ist eine mannigfaltige Pflanze ursprünglich aus Ostasien, welche von Liebhabern wahrscheinlich im 17. Jh. nach Europa eingeführt und vieltausendfach gezüchtet wurde und wird. Blüte, Wuchs und Robustheit werden seit mehreren Jahrhunderten immer wieder verändert und so sind heute die schönsten Varianten der aparten Asiatin zu bewundern.
Schon so namhafte Persönlichkeiten wie Linné und Goethe
(da sitzt letzterer)
erlagen ihrer Schönheit und trieben deren Kultivierung voran. Aber ich will Euch keinen Vortrag halten, vielmehr mit den mitgebrachten Fotos von der Ausstellung im kleinen Landschloss und den umliegenden Gewächshäusern weitermachen.
Namen wie Lady Campbel, Frau Minna Seidel oder Candidissima lassen die Vernarrtheit der Menschen in diese Blume erahnen.
Und die Bilder hier zeigen am Rande wiederum meine Vorliebe für Kleinigkeiten des ländlich gelegenen Schlösschens und der angeschlossenen Gärtnerei.
Und die Bilder hier zeigen am Rande wiederum meine Vorliebe für Kleinigkeiten des ländlich gelegenen Schlösschens und der angeschlossenen Gärtnerei.
Geschichten wie die allen bekannte "Kameliendame", hier auch anwesend, umgeben die botanische Schönheit mit Poesie und ein wenig Mystik.
In der Pflege sind sie sehr anspruchsvoll. Trotzdem hat mich das in den letzten Jahren nicht davon abgehalten, fast von jedem Besuch ein Exemplar mitzubringen...eher unvernünftig, macht aber vorübergehend glücklich(er)! Die kleineren davon waren nicht mit meiner Pflege einverstanden und verließen mich alsbald geknickt. Eine größere, etwas ältere "Mrs. Charles Cobb" in gefüllt-dunkelrot dagegen hält es gut mit mir aus und trägt derzeit reichen Blütenansatz.
Gestern...Ihr ahnt es schon... durfte (oder musste?) wieder eine mit mir gehen. Die weiße "Candidissima".
Auch sie ist schon etwas größer, verspricht reich zu blühen und steht jetzt außen am Küchenfenster. Wenn sie ihre Blüten geöffnet hat zeig ich Sie Euch in natura.
Und das ist auch eine "Candidissima" ;-)) mein Zufallsfund.
Ich wünsch Euch blumige Begleiter
Alles Liebe ∙∙♥♥∙∙
Rosalie










